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Schwerhoerig News
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Liebe Leserinnen und Leser,
die Großveranstaltungen des Deutschen Schwerhörigen Bundes, seines Landesverbandes sowie des Ortsvereins Würzburg sind vorüber.
Was bleibt, ist, ein Fazit zu ziehen.
Es waren großartige Events in Würzburg, Stuttgart und Halle an der Saale. Die Besucher waren zahlreich und haben dadurch zum Ausdruck gebracht, dass solche Veranstaltungen wichtig und zielführend für die Information und die Gemeinschaft der Schwerhörigen in Deutschland sind.
Gleichzeitig haben sie gezeigt, dass eine gute Kooperation zwischen den Universitätskliniken, den Akustikern, den Ortsvereinen und Selbsthilfegruppen unerlässlich ist.
Und sie haben ebenfalls gezeigt, dass das Zusammenwirken sehr gut funktionieren kann, wenn der Wille dazu vorhanden ist.
Was sich herausgestellt hat, ist, dass durch diese Veranstaltungen auch die Schranken und eventuelle Berührungsängste mit der Technik abgebaut wurden.
Die Techniken der Behandlung von Schwerhörigkeit durch die Universitätskliniken wurden ausführlich und anschaulich von den dort führenden Professoren dargestellt und erläutert.
In den anschließenden Gesprächsrunden konnten zudem gezielt Fragen an die Professoren und die anderen Technikvertreter gestellt werden. Auch waren die Technikvertreter und die Professoren während der gesamten Veranstaltungen anwesend und konnten persönlich angesprochen werden.
Es fand somit ein reger Austausch statt, und alle Schwerhörigen, die zu diesen Veranstaltungen gekommen waren, haben davon ganz sicher profitiert.
Anerkennung durch die Politik
Was besonders wichtig war: Die Politik hat den Deutschen Schwerhörigen Bund, der als Bundesselbsthilfeorganisation die Interessen seiner Ortsvereine, Selbsthilfegruppen und Landesvertretungen auf oberster Ebene vertritt, gewürdigt.
In Würzburg war der Bürgermeister der Stadt Würzburg, Herr Spatz, persönlich anwesend und hat die Wichtigkeit der Veranstaltung gewürdigt. Er hat auch dargestellt, was Würzburg für seine Schwerhörigen alles getan hat und noch tut.
Hieran können wir anknüpfen und im Dialog mit der Stadt weitere Fortschritte erzielen.
Der Deutsche Schwerhörigen Bund ist die Fachorganisation auf sozialem Gebiet in puncto Schwerhörigkeit in der Bundesrepublik und wird der Politik in Zukunft die nötigen Informationen liefern, die diese benötigt, um Weiterentwicklungen auf politischer Ebene zum Wohle der Schwerhörigen umzusetzen.
In Halle hatte der Oberbürgermeister ebenfalls die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen und sich durch seine Referentin vertreten lassen, die in ihrer Rede die Errungenschaften Halles in Bezug auf Schwerhörigkeit herausstellte.
125 Jahre Schwerhörigenbewegung
Wegweisend für die Übernahme der Schirmherrschaften war sicherlich auch das Begehen der 125-Jahr-Feier des Deutschen Schwerhörigen Bundes.
Diese lange Tradition der Schwerhörigenbewegung ist beispiellos in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Schwerhörigenbewegung hat sich trotz aller Widernisse der jeweiligen Zeiten durchgesetzt und sich bis heute behauptet.
Sie zeugt von dem ungebrochenen Kampfeswillen der Schwerhörigen um ihre Rechte, ihre Anerkennung und ihre Selbstbehauptung.
Hier ist auch darauf zu verweisen, dass Frau Bundestagspräsidentin Klöckner sowie Frau Sozialministerin Bas durch Grußworte in der Festschrift „125 Jahre Schwerhörigenbewegung“ ihre Betroffenheit, Anerkennung und Bereitschaft zur Kooperation mit den Schwerhörigen haben erkennen lassen.
Das ist ein hervorragender Einstieg, um mit der Politik auf höchster Ebene ins Gespräch zu kommen und so die dringenden Probleme der Schwerhörigen zu lösen.
Aus der Festschrift
Ich darf hier aus der Festschrift zitieren.
Frau Sozialministerin Bas:
„In ihrem Koalitionsvertrag vom vergangenen Jahr hat sich die Bundeskoalition auf eine weitere Reform des BGG geeinigt. Wir wollen damit den Alltag von Menschen mit Behinderungen durch mehr Barrierefreiheit weiter erleichtern.“
Wir freuen uns, dass wir nunmehr auch Frau Ministerin unsere Wünsche nach Gleichstellung und Gleichbehandlung vortragen können, und sind sehr zuversichtlich, dass wir dieses Begehren auch erreichen werden.
Gleichbehandlung und Gleichstellung mit anderen bedeutet für uns eine erhebliche gesellschaftliche Aufwertung und für viele Schwerhörige eine große Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse.
Ich darf weiter zitieren.
Frau Ministerin Bas:
„Abschließend möchte ich all jenen herzlich danken, die sich für die Schwerhörigenbewegung in Deutschland eingesetzt und sie mit vorangebracht haben: den AKTIVEN und EHRENAMTLICHEN der Verbände, den Dolmetscherinnen und Dolmetschern, den Fachkräften im Bildungs- und Gesundheitswesen und VIELEN ANDEREN. Ich möchte sie alle ermutigen, dieses wertvolle Engagement fortzuführen. Ihr Beitrag für eine solidarische, inklusive Gesellschaft ist unverzichtbar, gerade in Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung. Ich wünsche dem DEUTSCHEN SCHWERHÖRIGEN BUND alles Gute!“
Wir danken Frau Ministerin für diese lobenden und anerkennenden Worte für den Deutschen Schwerhörigen Bund und nehmen dieses aufmunternde Grußwort gleichzeitig zum Anlass, den persönlichen Dank des Bundesverbands Frau Ministerin zu überbringen.
Gleichzeitig verbinden wir diesen Dank mit unserer Postulatsliste, damit deren Inhalt vollumfänglich beim BGG und bei der weiteren Behandlung von Schwerhörigkeit im Sozialministerium als wertvolles Engagement und unverzichtbarer Beitrag zur Schaffung einer inklusiven, besseren Gesellschaft in Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung verwirklicht werden kann.
Austausch und neue Kontakte
Was diese Treffen ebenfalls auszeichnete, war die große Austauschmöglichkeit mit den Teilnehmern. Es konnten in vielen Gesprächen zahlreiche Kontakte hergestellt werden.
Ich darf hier auf einige Gruppen verweisen, die mit Ständen anwesend waren und sich vorgestellt haben, aber auch auf Weithergereiste.
Beginnen wir mit der Selbsthilfegruppe Stammtisch aus Brandenburg an der Havel.
Es gibt viele Selbsthilfegruppen, die sich als Stammtisch organisiert haben und sich regelmäßig treffen. Das ist eine ganz wichtige Einrichtung, weil durch den Austausch von Betroffenen und Gleichgesinnten der Selbsthilfegedanke zum Ausdruck kommt.
Kontaktdaten
SH-Gruppe Stammtisch, Brandenburg an der Havel
E-Mail: carolamierke@hotmail.de
Bitte setzen Sie sich direkt mit der Gruppe in Verbindung.
Würzburg – Tinnitus-Selbsthilfegruppe
E-Mail: info.tinnitus.shg-wue@web.de
Leipzig – Tinnitus Selbsthilfe Leipzig
E-Mail: kontakt@tinitus-selbsthilfe-leipzig.de
Gruppensprecher: Herr Matthias Kallenbach
Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber
Anwesend in Halle war auch die EAA – Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber.
Vertreten wurden diese durch ein Mitarbeiterteam um die Gruppenleiterin Frau Katharina Dietz.
Kontaktadresse:
katharina.dietz@faw.de
Interessierte wenden sich bitte an diese Adresse. Dies gilt für alle Bundesländer. Frau Dietz stellt sodann Kontakte mit den jeweiligen Stellen im jeweiligen Bundesland her.
Veranstaltungen der LWL-Museen
Kennen Sie die Plakate der LWL-Museen für Westfalen-Lippe?
Auf diesen wird vorliegend für den Zeitraum September bis November 2026 das Veranstaltungsangebot der Museen angezeigt.
Es finden öffentliche Museumsführungen in Deutscher Gebärdensprache statt. Bei fünf Veranstaltungen ist auch eine FM-Anlage vorhanden.
Kontaktadresse:
lena.penner@lwl.org
Vernetzung der Homepages
Abschließend darf ich mich an alle Ortsvereine und Selbsthilfegruppen des Deutschen Schwerhörigen Bundes wenden.
Haben Sie beziehungsweise habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht, Eure Homepage mit der des Deutschen Schwerhörigen Bundes oder anderen Homepages zu vernetzen?
Es gibt jetzt die Möglichkeit dazu.
Bitte wenden Sie sich beziehungsweise wendet Euch an Frau Petra Illing. Sie kann diese Vernetzung vornehmen.
Kontaktdaten:
petra.illing@schwerhoerige.bayern.de
Weitere Möglichkeiten: Ihre beziehungsweise Eure Homepage ist nicht up to date. Auch hier kann Frau Illing helfen. Bitte wenden Sie sich beziehungsweise wendet Euch auch in so einem Fall an sie.
Und wenn Sie beziehungsweise Ihr noch keine Homepage habt, dann können Sie beziehungsweise könnt Ihr Euch ebenfalls an sie wenden.
Es ist also ein umfassendes Serviceangebot.
Ziel ist eine Vernetzung der Homepages untereinander, um zu einem schnellen und intensiven Austausch innerhalb der Ortsvereine und der Selbsthilfegruppen zu kommen.
Kommunikation ist wichtig und wird gerade durch die Vernetzung gefördert.
DSB-Arbeitsgemeinschaft Mitteldeutschland und Bayern
Und vergessen Sie nicht die DSB-Arbeitsgemeinschaft Mitteldeutschland und Bayern.
Sie hat ihre Arbeit zur Verbesserung der Strukturen des Deutschen Schwerhörigen Bundes und zu seiner Professionalisierung aufgenommen.
Wir informieren Sie gerne, wie Sie sich hieran beteiligen können.
Mit vielen Grüßen bundesweit
Erich Münster
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